Rund sechs Wochen im August & September 2026 war ich unterwegs: zwei Drittel Roadtrip an der Westküste, durch Städte, Wüste und viel Landschaft dazwischen, danach per Flieger weiter nach Chicago und New York. Solo, mit Kamera und mit Zöliakie.
Diese Seite ist in erster Linie ein Reisetagebuch in Bildern und deshalb stellenweise ziemlich fotolastig. Das Essen fährt mit, aber sitzt nicht am Steuer. Wie das in der Praxis aussah (inklusive Burger im Zwiebel-Bun), steht im glutenfreien Survival Guide.
Alles hier sind persönliche Erfahrungen, keine Empfehlung der DZG oder der genannten Anbieter und keine Garantie für glutenfreie Sicherheit. Angebote und Abläufe ändern sich, bitte kläre deine Situation immer selbst vor Ort mit dem Personal.
Der längste Teil der Reise war ein Roadtrip entlang der Westküste und durch den Südwesten der USA. Die blauen Linien zeigen die Strecken, die ich mit dem Mietwagen gefahren bin; orange gestrichelt sind die Inlandsflüge von Los Angeles nach Chicago und weiter nach New York. Insgesamt kamen dabei rund 3.300 km auf der Straße zusammen. Station Nummer 5 war ein Zwischenstopp in Barstow, weil es günstig war und direkt auf dem Weg lag – allerdings keine schöne Gegend und rückblickend wäre es besser gewesen, beispielsweise in Las Vegas für eine Nacht zu bleiben. Der Straßenabschnitt zwischen Station 8 und 9 war eigentlich anders geplant ursprünglich wollte ich direkt an der Küste über den berühmten Highway 1 fahren aber der war leider wegen Waldbränden gesperrt und musste großräumig umfahren werden.
Die Reise habe ich in drei Blöcke aufgeteilt: Kalifornien & Westküste, Wüste & Nationalparks sowie Chicago & New York. Es geht vor allem um die Orte selbst: was man dort machen kann, was ich empfehlen würde und wie sich die einzelnen Etappen angefühlt haben. Essen spielt mit rein, steht aber nicht im Mittelpunkt. Die allgemeinen Glutenfrei-Tipps habe ich im glutenfreien Survival-Guide gesammelt.
Mehrere Wochen entlang der Küste, von San Diego bis San Francisco. Jede Stadt fühlte sich ein bisschen anders an, und ich war zu selten dort, wo ich eigentlich bleiben wollte.
Joshua Tree, Grand Canyon, Zion: Hier wurde es leerer, die Fahrten länger und die Landschaften größer, als jedes Foto sie zeigt. Das Essen wollte hier etwas besser geplant sein, der Rest ging von allein.
Nach Wochen auf der Straße ging es zum Schluss in zwei Großstädte: Hochhäuser, Menschen, Lärm und ein ziemlicher Kontrast zur Wüste. Beim Essen war es hier deutlich entspannter.
Allen, die sich wegen Zöliakie nicht aus Deutschland herauswagen, sag ich immer: Kaum irgendwo ist glutenfrei essen schwieriger als hier. Aber stimmt das auch in den USA? Meine Antwort und meine Strategien stehen hier.
Ich bin Alex, 27, aus München und habe schon immer Zöliakie. Seit 2023 engagiere ich mich ehrenamtlich bei der DZG und bin immer wieder auf Veranstaltungen dabei. Dieser Blog ist allerdings mein privates Projekt. Es ist meine erste Website, also seht es mir nach, wenn nicht alles perfekt formatiert ist :D
Fragen zur Reise oder zum Guide? Schreib mir gern: [Kontakt]